Transfette

Transfette

Nur die Gesundheit ist das Leben

 

Ein wichtiger Faktor, um die Gesundheit zu erhalten und präventiv gegen etliche Zivilisationserkrankungen entgegen zu wirken ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
Zugegeben, dies ist nicht immer einfach, gibt es doch zahlreiche Studien die immer neue Erkenntnisse publik machen. Z.B daß "Fett" nicht immer "fett" macht. Im Gegenteil: Fett ist ein wichtiger Nahrungsbestandteil, der für viele elementare Vorgänge in unserem Körper unerlässlich ist. Entscheidend ist die QUALITÄT des Fettes das wir aufnehmen


Über die Transfette sind sich alle Fachleute einig, sie sind als vorbehaltlos SCHLECHT für unsere Gesundheit einzustufen!
Trotzdem sind sie leider immer noch in zahlreichen Lebensmitteln vertreten.

 

Doch, was sind Transfette eigentlich und wo sind sie vorhanden?

Transfette sind ungesättigte Fettsäuren, die aus (eigentlich gesunden) Pflanzenoelen entstehen, wenn sie zur industriellen Verarbeitung gehärtet werden. Sie werden vorwiegend zum Backen von Backwaren genutzt.
Sie entstehen auch beim Frittieren, wenn das Oel zu stark erhitzt oder mehrmals benutzt wird. Dadurch verändern sich die Fettmoleküle und Transfette entstehen.
Wir nehmen sie also vorwiegend in gekauften Backwaren (Berliner, Croissants, Chips, Kuchen etc) und fritttiertem "Fast Food" (Pommes etc.) zu uns

 

Vermeiden von Transfetten:
* Oele nicht zu stark erhitzen, auch gute Oele werden dadurch zu schlechten Fetten.
* Guter Indikator: wenn es in der Bratpfanne raucht, Fett auswechseln -> auch hitzebeständiges Fett/Oel wird dadurch nicht gesünder
* Selber backen, kochen, gelegentlich frittieren etc. ist empfehlenswert und gibt nicht viel Mehrarbeit.
-> siehe Rezepte auf dieser Homepage
* Hitzebeständige Oele&Fette: Butter, Butterschmalz, Kokosoel, HOLL Rapsoel
* Hitzeunbeständige Oele&Fette: Oele mit mehrfach ungesätigten Fettsäuren (Raspsoel, Leinoel, Walnussoel, Weizenkeimoel u.a)
Ausnahme: Olivenoel kann auch höher erhitzt werden (braten)

 

Mögliche Folgen bei regelmässigem Konsum von Transfetten:
-> erhöhte LDL Werte ("schlechtes" Cholesterin) -> dadurch können sich Ablagerungen an den Gefäßwänden bilden -> Risiko von Herz-Kreislauf Erkrankungen (Herz-Infarkt, Schlaganfall u.a) steigt an. Insbesondere wenn noch weitere Faktoren wie mangelnde Bewegung und ständiger Stress dazu kommen

 

Fazit:
* Wie bei allem, macht's auch hier die Menge aus.
* Ab und zu Pommes, Chips & Co. in einer vernünftigen "Dosierung" ist absolut vertretbar.
* Selber zubereiten lohnt sich.
* Wichtig ist eine insgesamt ausgewogene und gesunde Ernährung, einen adäquaten "Lifestyle" mit ausreichend Bewegung und einem guten Stressmanagement

Intervall Fasten

Intervall Fasten

... Pause für den Körper...

 

Das Intervall Fasten (IF) ist zur Zeit in aller Munde. In, weil unkompliziert?


Manchmal ist es tatsächlich einfacher komplett auf etwas zu verzichten, als alles dauerhaft in Maßen zu geniessen.
Für uns Menschen soll das IF , nach neueren Studien, einige gesundheitliche Benefits bringen. So können regelmässige, kurze "Hunger Phasen" einen günstigen Einfluss auf chron. Erkrankungen und Entstehung von Entzündungen im Körper haben:
- Diabetes mellitus Typ ll -> Verbeßerung der Insulinsensitivität
- Bluthochdruck -> senken/präventiv
- Übergewicht -> senken/vermeiden -> im Gegensatz zu einer Radikaldiät paßt sich der Körper nicht an die verringerte Energiezufuhr an = kein Jojo Effekt!
- Darmflora "zur Ruhe" kommen lassen


Schon nach 12-14 Std. Einschränkung der Energiezufuhr soll der gute "Streß" für den Körper eine Optimierung und Effizienzsteigerung vieler Stoffwechselvorgänge bewirken.

 

Wer darf fasten?
- jeder Gesunde


Wer darf nicht?
- Schwangere/ Stillende, Menschen mit Essstörungen, Kinder/Jugendliche, alte/gebrechliche/schwer kranke Menschen.
Menschen mit chron. Erkrankungen sollten vorher ihren Arzt konsultieren.

 

Drei gängige Intervall Fasten Methoden:
5:2 -> zwei Fastentage pro Woche, nicht aneinander folgend.Intervall Fasten♀️max. 500 kcal/Tag Intervall Fasten♂️max. 600 kcal/Tag. Tabu: Kohlehydrate (Brot/Teigwaren/ Kartoffeln etc.) Körper soll lernen von seinen Reserven zu leben.
-> fünf Tage normale, ausgewogene Kost. Nicht kalorienreduziert.


Vorteil: gut einteilbar, sozial verträglich (Einladungen, Feste etc.)

16:8 -> jeden Tag 16 Stunden auf Nahrung verzichten (z.B zwischen 18.00h - 10.00h) in den verbleibenden 8 Stunden darf man normal, ausgewogen essen. Meistens auf zwei Mahlzeiten verteilt.
Nachteil: sozial etwas weniger verträglich, wenn man das IF "durchziehen" will.

Alternate Day Fasting -> 1Tag fasten, 1Tag normal, ausgewogen essen.


Nachteil: braucht recht viel Selbstdisziplin.

 

Wichtig
* auch währenddem Fasten genug trinken (Wasser, ungesüßten Tee, Kaffee in Maßen)
* währendden Essensphasen nicht mehr essen als sonst. Nach Möglichkeit zwischen den Mahlzeiten 4-5 Std. Pausen.
* für die Fastentage anfangs streßfreie Tage, ohne große, körperliche Belastungen wählen.
* Gefahr: zuviel essen -> auch hier gilt, wer abnehmen will soll mehr Energie verbrennen als zuführen

* zuwenig essen -> dauerhaftes Hungergefühl und zu tiefe Kalorien Zufuhr läßt das IF schnell scheitern. Zudem droht der Jojo Effekt

 

Und noch zu guter Letzt sollten wir uns vor Augen halten:
Zwischen Essen und Ernährung können Welten liegen

Zucker

Zucker

Süßer Feind für unseren Körper

 

Wer liebt es nicht, etwas Süßes für's Gemüt. Wenn es uns gut geht als Belohnung, wenn es uns schlecht geht als Trost, bei Streß, Kaffeeklatsch usw.
Wir finden viele Gründe, um Süßes zu essen.
Dies liegt hauptsächlich daran, weil durch den Geschmack "süß" unser Belohnungssystem im Gehirn aktiviert wird und Endorphine (Glückshormone) ausgeschüttet werden.
Um dieses Gefühl immer wieder zu haben, können wir regelrecht süchtig nach Süßem werden.

 

Leider hat ein hoher Zuckerkonsum einige gravierende Nachteile für unseren Körper

* fördert Übergewicht, v.a auch bei Kindern / Jugendlichen
* verursacht Karies
* begünstigt Herz-Kreislauferkrankungen
* Diabetes mell. Typ II und seine Folgeerkrankungen u.a.m

 

Aber was macht Zucker in unserem Körper?
-> Insulin wird bei Zuckerkonsum in's Blut ausgeschüttet, und schleusst diesen in die Zellen. Dort wird der Zucker in Fett umgewandelt. Bei einem Zuviel, werden wir ÜBERGEWICHTIG.
-> eine hohe Insulinausschüttung über längere Zeit, kann zu einer Insulinresistenz unserer Zellen führen. So bleibt der Zucker im Blut chronisch erhöht. Folge: ein DIABETES mellitus Typ II kann entstehen.
-> auch die Leber leidet: bei einem Zuviel an Zucker kann eine nicht alkoholische FETTLEBER  (Leberzirrhose) entstehen.
-> darüber hinaus werden noch andere Krankheiten mit einem zu hohen Zuckerkonsum in Verbindung gebracht.

 

Die WHO empfiehlt 25gr. Zucker/ Tag

 

Wie kann ich das (annähernd) erreichen?
-> keine Süßgetränke als Durstlöscher
-> nach Möglichkeiten frisch kochen, keine Fertigprodukte verwenden, (Müesli-Mischungen, Fertigpizza u.v.m) Wurstwaren enthalten auch Zucker
-> Süssigkeiten sparsam geniessen, Früchte als Alternative -> aber Achtung: auch Früchte haben Zucker (Fructose) 2 Portionen / Tag reichen
-> Gemüse enthält weniger Fructose als Früchte -> als Zvieri Snack mit Nüßen sehr gut geeignet

 

Weitere Tipps erhalten Sie gerne in meiner Praxis

 

Die gute Nachricht: JEDER kann sich an eine zuckerärmere Ernährung gewöhnen.
Aber: NIEMAND weiss, was er kann, bevor er es VERSUCHT

 

Weihnachtszeit = Nußzeit

Weihnachtszeit = Nusszeit

Nüße sind in der Beliebtheitsskala der Ernährungstherapeuten und- berater sehr hoch. Bieten sie doch beträchtliche gesundheitliche Benefits bei regelmässigem Verzehr.


Laut Studien soll eine Handvoll Baumnüße und Co pro Tag (ca 30-40gr.) das Risiko an:
* Herzkreislauf Erkrankungen
* Diabetes
* Schlaganfällen
* Infektionen
* Atemwegserkrankungen
* Neurodegenerative Erkrankungen
* erhöhte Blutfette (LDL)
...zu erkranken senken.

 

Dies aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe:
* Ballaststoffe
* mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega3, v.a in Baumnüßen)
* Mg und div. Vitamine
* Antioxidantien
* Eiweiss u.a.m

 

Obwohl Nüße bis zu 70% aus Fett bestehen, muß man sich wegen des Gewichts nicht allzu grosse Sorgen machen. Vorausgesetzt man hält sich an die Handvoll/Tag und konsumiert keine industriell verarbeiteten Nüße, z.B. Salznüßli...
Meistens ißt man die Nüße auch anstelle anderer ungesunden Dickmachern, wie Chips, Güezi etc. und mit einer Frucht kombiniert sind sie ein Super Snack vor dem Sport

 

Den hõchsten Fettanteil haben übrigens Macadamianüße, den tiefsten Cashewnuts

 

 

Unser Nußexperte:

Kleines Workout im Walde mit eat for power

Kleines Workout im Walde mit eat for power

 

Bewegung gehört, nebst einer ausgewogenen Ernährung, zu einem gesunden Lifestyle dazu.
Insbesondere, wer noch ein paar Kilos verlieren möchte!
Ohne zu Hungern und ohne Jojo-Effekt ist dies nur mit ausreichend Bewegung möglich....
Dazu zählt alles, was uns vom Stuhl fernhält.
Also auch Treppen steigen, mit dem Velo zur Arbeit fahren, oder der tägliche Spaziergang im Wald etc.

Denken Sie daran: Muskelgewebe verbrennt 30 mal mehr Energie als Fettgewebe.

Wichtigste Zutat beim Sport treiben: Spass haben daran.

Suchen Sie sich Ihre Sportart nicht nach dem "In-Faktor" aus, sondern nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten.

 

Nur so bleiben Sie dran!

 

Eiweiss (Proteine)

Eiweiss (Proteine)

"Ohne Eiweiss gibt es kein Leben auf der Erde"

 

Auch der Mensch besteht zu einem grossen Teil aus Eiweissen(Ew).
In unserem Körper finden wir ca 20'000 verschiedene Eiweisse, deren Bausteine sind
die Aminosäuren.
Die Ew-Zufuhr decken wir mit tierischen und pflanzlichen Ew. ab

 

Einige Funktionen:
*Aufbau von Muskeln/Knochen/andere Organe
*Stärkung des Immunsystems
*O2 Transport im Blut (Hb ist ein Ew)
etc.

 

Ew-reiche Nahrungsmittel können bei der
Gewichtsreduktion hilfreich sein!

 

Gründe:
*sättigend durch Sättigungshormone
*Verbrennung von Ew im Verdauungstrakt kostet den
Körper mehr Energie, als die Aufspaltung von
Kohlenhydraten und Fetten
*Insulinspiegel bleibt niedrig -> dadurch wird die Fettverbrennung
angekurbelt

 

Eiweiss Quellen:
*Eier/ Fleisch/ Fisch/Tofu
*Milch/ Milchprodukte/ Soja-u.Mandelmilch etc
*Hülsenfrüchte/ Nüsse/ Samen

 

Wichtiger Faktor:
Biologische Wertigkeit (BW) des Eiweisses
Referenz -> 1 Hühnerei = 100 BW = optimaler
Eiweissgehalt eines Nahrungsmittels

 

Mit der richtigen Kombination verschiedener Nahrungsmittel lässt sich die BW
steigern!

 

Für Kraftsportler und Veganer könnte das ein interressanter
Aspekt sein.

 

Fette / Cholesterin

 

Bei den meisten Menschen schrillen ja die inneren Alarmglocken, wenn sie das Wort „Fett“ hören. Aber unser Körper braucht unbedingt Fett um bei guter Gesundheit zu bleiben.

 

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Die wichtigsten Aufgaben des Fettes

 

Energielieferant und Energiespeicher (Fettgewebe)

Notwendig für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen

Schutz und Isolation der inneren Organe

Wärmeregulation

Geschmacksträger

Wichtig für den Aufbau unseren Zellen

Hormonbildung

Beeinflussung des Cholesterin-Spiegels

Entzündungsreaktionen im Körper

 

Fette kommen in tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vor und werden in zwei Arten eingeteilt. In gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

 

Können vom Körper selbst hergestellt werden

Finden sich vor allem in tierischen Nahrungsmittel

Können negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und den Cholesterinspiegel habe

 

Ungesättigte Fettsäuren

 

Einfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper selbst hergestellt werden

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper nicht selbst hergestellt werden (z.B. Omega 3 & Omega 6)

Finden sich in Pflanzen, fetten Fischen, Fischöl wieder

Sind lebensnotwendig

Haben eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und den Cholesterinspiegel

 

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In der kalten Küche empfiehlt sich Rapsöl, Olivenöl, Leinöl, Fisch (Lachs, Hering, Makrele), Nüsse&Samen.

 

Für die warme Küche verwendet man lieber ein HOLL-Rapsöl (für sehr hohe Temperaturen), evtl. Olivenöl.

 

Cholesterin: Gut oder böse?

 

Cholesterin ist eine fetthaltige Substanz, die vom Körper selbst gebildet wird.

 

Diese Substanz ist wichtig für das Immunsystem, das Gehrin (zur Stressabwehr) und zur Bildung von Vitamin D.

 

Cholesterin wird in „gutes“ Cholesterin (HDL) und „schlechtes“ Cholesterin (LDL) eingeteilt.

 

HDL sammelt überschüssiges Fett aus dem Blut und bringt es zur Leber. Es fungiert als sogenannter „Putztrupp“. LDL ist der „Lieferant“, es ist für den Transporte von der Leber ins Blut verantwortlich.

 

Bei einem gesunden Körper besteht das Cholesterin aus mehr HDL als LDL. Bei einem Zuviel an LDL (dies kann durch zu viel gesättigte Fettsäuren in der Nahrung entstehen) kann es zu Ablagerungen an den Gefässwänden kommen, bis ein Blutgefäss ganz undurchlässig wird. Die Folge, wenn dies in der Herznähe oder der Halsschlagader passiert: Herzinfarkt oder Schlaganfall!

 

Jedoch spielt das Erbgut eines Menschen eine grosse Rolle wie ein gesunder Körper mit Nahrung umgeht und ist individuell verschieden. So können auch schlanke Menschen mit normalen Blutfettwerten einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Umgekehrt, ein erhöhter Cholesterinspiegel kann, muss aber nicht zwingend zu einer Herz- Kreislauferkrankung führen. Das Problem ist, man weiss vorher nicht, wer betroffen ist und ein erhöhter Cholesterinspiegel ist zudem schmerzfrei.

 

Trotzdem ist ein normaler Cholesterinspiegel im Blut erstrebenswert!

 

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Kleine Samenkunde

Kleine Samenkunde

Hier bewahrheitet sich wieder einmal:

"Klein, aber oho"

 

Trotz ihrer geringen Grösse, sind Samen nähmlich wahre Nährstoffbomben:
-> Ballaststoffe
-> Proteine
-> Mineralstoffe
-> B-Vitamine
-> Antioxidantien u.v.m

 

Diese vielen, guten Inhaltsstoffe können:
-> präventiv auf Krankheiten wirken, wie Diabetes mellitus Typ ll, Herzkreislauferkrankungen, Rheuma u.a
-> den Blutfettspiegel positiv beeinflussen
-> die Verdauung ankurbeln
-> wichtiger Bestandteil der fleischlosen Ernährung sein

 

Chia Samen
Vorteile:
-> reich an Omega 3 Fettsäuren und Eiweissen
-> enthalten mehr Calcium als Milch, und mehr Eisen als Spinat
-> viele Antioxidantien
Nachteile:
-> teuer
-> kommen von weit her -> ökologisch wenig sinnvoll
Die Chiasamen 10 - 15 Min. in Wasser quellen lassen, ergiebt eine gute Basis
für Müeslis, Puddings, Backwaren u.a

 

Leinsamen
Vorteile:
-> den Chiasamen inhaltstofflich besonders ähnlich
-> preislich günstiger
-> ökologisch sinnvoll -> hiesiger Anbau
Nachteile:
-> müssen vor dem Verzehr geschrotet werden um an die gesunden
Inhaltsstoffe zu kommen. Der Magendarmtrakt kann die Leinsamen so
besser aufnehmen ( bei Verdauungsproblemen können auch ganze
Leinsamen verwendet werden. Wichtig: viel Flüssigkeit dazu trinken )
Ein besonders wertvolles Leinsamen Produkt ist das Leinoel, dies wird in Salaten, oder
als gesunde Bereicherung im Müesli genossen

 

Hanfsamen
Vorteile:
-> enthalten alle, für den Menschen, wichtige Aminosäuren
-> Vitamin B2 ( sonst v.a in Fleisch und Milchprodukten vorhanden )
Nachteile:
-> eher teuer
-> Anbau
Hanf kann u.a im Müesli oder im Smoothie genossen werden

 

Kürbiskerne
-> sollen schlechte Laune vertreiben ( reich an Zink u.a )
Roh oder geröstet in Salaten, Suppen...

Traubenkerne
-> reich an Vitamin E ( Hautgesundheit/- schönheit )
-> Wichtig: Kerne zerbeissen, alternativ kann Traubenkernoel verwendet werden

Dies ist nur eine kleine Auswahl, natürlich gibt es noch viele Samen mehr, die schmackhaft
und für uns gesund sind!


Viel Spass beim ausprobieren

 

Ingwer "Vielseitiger Superstar"

Ingwer "Vielseitiger Superstar"

Vom NHV ( Natur-/und Heimatschutz) zur Heilpflanze des Jahres gewählt

 

Ingwer ist ein Wurzelgewächs, das in tropischen/subtropischen Gebieten (vorwiegend
in Indien) angebaut wird.
Die strauchartigePflanze kann bis zu 1.5m hoch werden. Zum Verzehr wird deren knollige
Wurzel genutzt. Diese schmeckt zitronig, frisch und mit einer (je nach "Dosis") leichten
Schärfe.
Dem Ingwer werden zahlreiche gesunde Eigenschaften zugeordnet.

 

Wirkung:
* antibakteriell
* virostatisch
* antiemetisch (gegen Übelkeit, v.a bei Magen-/Darm Problemen)
* durchblutungsfördernd/ Hemmung der Blutgerinnung
* antioxidantisch
* wärmend
* v.a in Japan wird es auch als Aphrodisiakum angewendet

 

Inhaltsstoffe:
* Gingerol
* Vitamin C
* Magnesium
* Eisen
* Natrium/Kalium
* Phoshor
* ätherische Oele u.a.m

 

Nutzung:
* Gewürz -> frisch, pur oder in Mischungen
* Getränke -> Tee
   -> Ginger Ale
   -> Ingwerbier
* Heilpflanze -> anregend auf Magensaft-/und Gallenbildung
   -> Badezusatz bei Schlafstörungen
   -> u.a.m
* in der traditionellen asiatischen Medizin wird Ingwer u.a auch bei Erkältungen, Rheuma und Muskelschmerzen eingesetzt

 

Ob in Suppen, Fleischgerichten,Biskuits, Saucen oder Getränken (Eistee), der Ingwer kann für viele Gerichte eine Bereicherung sein.

 

Rezept Ingwer-Zitronen-Eistee B.Bossi

 

Fruchtzucker (Fructose)

Fruchtzucker (Fructose)

Natürliches Vorkommen:...
• Früchte
• Einige Gemüsesorten
• Honig

Für den Organismus gut verwertbar

 

Vorsicht bei der verzehrten Menge

Industriell hergestellt/verarbeitet:
• Getränke
• Fertigprodukte
• Süssigkeiten

Wird aus Mais gewonnen, somit doppelt so süss wie Glucose
Anders als Glucose steht Fructose im Verdacht die Darmschleimhaut zu schädigen
Folge:

Bakterien können vermehrt in den Körper einströmen und dort Entzündungen auslösen. Fructose wird in der Leber anders verstoffwechselt als Glucose. Dies kann zu einer Fettleber führen und Krankheiten wie Diabetes und Hypertonie zur Folge haben. Dies hängt vor allem mit der Menge und der Art (künstliche Fructose) der verzehrten Fructose zusammen!
Da das Appetitzentrum im Gehirn nicht auf Fructose reagiert, hat der übermässige Verzehr von künstlicher Fructose vor allem eines zur Folge: Übergewicht (fehlendes Sättigungsgefühl)!
In den letzten Jahren haben die Mengen an künstlicher Fructose extrem zugenommen (Gesüsste Getränke, Gummibärchen o.ä., Fertigfood ect.).
Folge:

Dieses grosse Mehr kann ein gesundheitliches Risiko darstellen! (Eindeutige Studienbelege an Mäusen).

 

FAZIT: Möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel kaufen und konsumieren. Nur im Original (Obst) ist die Fructose in der richtigen Dosierung enthalten!